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WGS84 Geo Positioning

Ich hab eben durch einen Weblog Beitrag von Ian Davis FOAF von einem interessanten RDF Vokabular erfahren: WGS84 Geo Positioning.

Mit diesem Vokabular kann man Punkte durch Breitengrade, Laengengrade und Hoehenlage definieren. Eine interessante Anwendung, um zum Beispiel im FOAF Vokabular exakte Positionen von Wohnorten zu definieren.

Ein WGS84 Beispiel fuer meine Position waere:

 <rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
  xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#">
  <geo:Point>
    <geo:lat>48.1451</geo:lat>

    <geo:long>11.5686</geo:long>
  </geo:Point>

</rdf:RDF>

RDF/XML und PDF

Eigentlich wollte ich nur mal ueberpruefen, wie man schnell und einfach, die in PDF-Dokumenten gespeicherten Metadaten (keywords, author, subject, title) extrahieren kann. Das JPedal Framework bot sich dazu an und lieferte mir auch prompt eine Antwort – in RDF/XML!
Dieses lag aber nicht an JPedal, sondern am PDF-Dokument, welches seine Metadaten in RDF/XML speichert.
Die RDF/XML Serialisierung ist zwar oft nicht auf den neuesten Stand, da z.B. unqualifizierte about Attribute genutzt werden, aber immerhin.
Nach einer kurzen Ueberarbeitung fuer den RDF Validator, sieht ein typisches PDF/RDF Modell beispielsweise folgendermassen aus: Grafik anzeigen.
Hier der 3-Zeiler, um mit JPedal auf die Metadaten zuzugreifen:

PdfDecoder decoder = new PdfDecoder( true );
decoder.openPdfFile("Dokument1.pdf");
String rdfxmlMetadata = decoder.getMetadata();

Bilder mit RSS und RDF beschreiben

Matt Biddulph hat die Folien seines www2003 Vortrages zur Verfuegung gestellt. In dem Vortrag ging es um das Kommentieren von Bildern mit Hilfe von RSS- und RDF-Technologie.
Das folgende Beispiel (entnommen aus den Vortragsfolien) fuegt einem Foto Metadaten hinzu, welche weitere Angaben zu den auf dem Bild gezeigten Personen machen.

<item rdf:about=\"http://picdiary.com/foafmeet/img_2305.jpg\">

<title>Graham Klyne, Dan Brickley</title>
<foaf:depicts>
<foaf:Person foaf:mbox=\"mailto:gk-rdfweb@ninebynine.org\" foaf:name=\"Graham Klyne\"/>

</foaf:depicts>
<foaf:depicts>
<foaf:Person foaf:mbox=\"mailto:danbri@w3.org\" foaf:name=\"Dan Brickley\"/>
</foaf:depicts>
<link>http://picdiary.com/foafmeet/img_2305.jpg</link>

</item>

Tinderbox und RDF

Da ich vor einiger Zeit auf Mac OS umgestiegen bin, habe ich mir auch einige Programme zur Wissensverwaltung fuer dieses System angeschaut. Dabei bin ich auf Tinderbox (zu deutsch: Pulverfass) gestossen. Vom Gesamteindruck ist das Programm nicht das schlechteste, obwohl es ziemlich unkomfortabel zu bedienen ist. Aber es stellt Wissensnetze ganz ansehnlich dar:

Tinderbox Screenshot

Das schreit doch geradezu nach RDF, wenn man es persistent speichern will!
Leider haben die Entwickler von Tinderbox anders gedacht und ein eigenes XML-Format zum Speichern gewaehlt. :-( Das ist natuerlich aegerlich, wenn man die Daten noch selbst anderweitig verarbeiten will.

Das Problem ist mir schon bei einigen Programmen ueber den Weg gelaufen und ich frage mich dann immer, wie lange es noch dauern wird, bis man RDF in solch kommerzieller Software erleben kann.

RDF-Icon

Es existieren einige offizielle RDF-Icons fuer die Einbindung von RDF-Daten auf Internetseiten. Mir waren diese Grafiken aber immer zu gross, vor allem wenn man mehrere Dokumente mit RDF-Icons versehen wollte. Dave Beckett hat aus diesem Grund vor einigen Jahren ein kleines Icon erstellt, was dieses Problem loest. Mich persoenlich hat aber immer die schlechte Qualitaet dieses Icons gestoert und so habe ich ein eigenes gebaut, was jeder frei verwenden kann:

RDF Icon

Ideen fuer RDF im Web

Durch einen Artikel auf Builder.com habe ich ein wenig ueber moegliche, sinnvolle Anwendungsmoeglichkeiten von RDF im Web nachgedacht. Dabei fiel mir vor allem der Community-Bereich ein. Hier koennten die Profile der Benutzer mit Hilfe von RDF verwalten werden. Beispielsweise unter zu Hilfenahme des FOAF-Vokabulars waeren einige Dinge schon jetzt moeglich. Man denke z.B. an die Verwaltung von “Buddy-Listen” durch Einsatz der foaf:knows-Beziehung, etc. Zu jedem Nutzer koennte automatisch ein beliebig grosses semantisches Netz erzeugt werden, welches alle notwendigen Daten enthaelt und einfach erweitert werden kann. Vorteil hierbei ist unter anderem, dass das Profil durch RDF plattformunabhaengig wird und somit einfach unter Anwendungen ausgetauscht werden kann.

Ein weiterer Einsatz von RDF auf Web-Seiten waere die Speicherung von Beziehungen zwischen einzelnen Seiten. Der Artikel auf Builder.com behandelt nur die automatische Erzeugung normaler Sitemaps, wie sie auch heute schon im Einsatz sind. Man koennte aber auch komplett die Seitenstruktur durch RDF abbilden. Seiten koennten dann untereinander einfach verknuepft werden, wenn sie in irgendeiner Beziehung stehen. Diese Beziehungen koennten schnell erweitert werden und dem User werden diese “verwandten” Seiten dann als moegliche Ziele vorgeschlagen.
Wenn man noch weiter geht, koennte man diese Beziehungen abhaengig vom User machen und sie im Profil speichern. Dadurch koennte man einen hohen Grad an Personalisierung erreichen.

RDF-Vokabular zur Projekt-Verwaltung

Ein hauptsaechlich auf Software-Projekte zugeschnittenes RDF-Vokabular: http://ideagraph.net/xmlns/project/.

RDQL und der RDFStore bei der www2003

Auf der World Wide Web Conference [1] dieses Jahr wurden einige Vorträge über das SemanticWeb abgehalten, unter anderem auch ein Vortrag von Alberto Reggiori [2], auf welchen ich durch das @semantic Weblog [3] gestossen bin (Weblog der Firma bei der Alberto Reggiori beschäftigt ist).
Der Vortrag [4] beschäftigt sich mit der RDF Querysprache RDQL [5] und dem Perl RDFStore [6] und stellt beide anhand von einfachen Beispielen vor.
Die Vortragsfolien sind zwar nicht gerade zahlreich, aber reichen allemal, um RDQL – eine der bekanntesten Vertreter von RDF Querysprachen – kennenzulernen und ein bisschen mehr über den RDFStore zu erfahren.

RDF.net Challenge

Tim Bray ist offizieller Besitzer der Domain RDF.net. Da er diese seit Jahren für keine sinnvollen Zwecke verwendet und sie mehr oder weniger brach liegt, hat er sich für einen Wettbewerb entschieden, bei dem der Gewinner die Rechte an der Domain übertragen bekommt [1].
Die Regeln sind relativ einfach:

To the first person or organization that presents me with an RDF-based app that I actually want to use on a regular basis (at least once per day), and which has the potential to spread virally, I hereby promise to sign over the domain name RDF.net. The rules are:

  • This has to happen before January 1, 2006, and
  • I am the sole judge and jury, but
  • I’ll publicize anything that’s submitted formally, and my comments on it, so I’m doing this in the open, except for
  • I’m busy, so I may exercise fairly brutal triage on incoming proposals and take a while to get to the ones really worth looking at, and
  • If there’s serious money in it, the recipient of RDF.net is morally obligated to find a way to cut me in for a piece of the action.

Sprich: Wer die RDF Killeranwendung für Tim Bray entwickelt, hat gewonnen. ;-)

Jena2 Preview 3

Und es ist wieder ein neues Preview der Jena RDF API veröffentlicht worden – die Nummer 3! In dieser Version wird auch persistentes Speichern unterstützt (vorerst aber nur MySql). Download unter [1] und diskutiert werden kann unter [2].

Einbindung von Dublin Core Elementen

Ich habe ein wenig mit IsaViz gespielt und mir eine Dublin Core [1] Datei für dieses Weblog erzeugt. IsaViz hat mir dazu eine schöne Grafik erzeugt und eine RDF/XML Datei generiert, welche ich mit

<link rel="meta" xhref="http://weblog.semanticpool.de/dublincore.rdf" />

in diese Seite integriert habe.

Neue Version von IsaViz

Und wo wir gerade bei IsaViz [1] sind (siehe letzten Eintrag): Es gibt die neue Version 2.0 alpha des grafischen RDF Editors. Läuft unter Java und ist sehr einfach zu bedienen. Runtergeladen werden kann er unter [2].

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